5 Tier-Phobien: Diese Tiere sind gefürchtet bei Phobikern! (Teil 1)

Vor welchen Tier-Phobien fürchten sich Menschen? Wie wir bereits erfahren haben, hat sich die Anzahl der Phobien in diesen Zeiten deutlich erhöht, mit denen Menschen sich fast täglich herumplagen müssen. Es gibt insgesamt über 650 verschiedenste Phobien aus allen möglichen Bereichen. Doch Phobien können auch mit der Anwesenheit bestimmter Tiere und Insekten zu tun haben. Und während sich der eine Betroffene mit seiner Phobie vor engen Räumen plagt, so schreckt die nächste Betroffene erschrocken zurück, wenn sie eine Spinne entdeckt. Wir präsentieren Ihnen eine Reihe von Phobien im Zusammenhang mit Tieren, Insekten und anderen Lebewesen. Lesen Sie mehr über 5 Tier-Phobien, die Phobikern das Leben zur Hölle machen:

5 Tier-Phobien: Diese Tiere werden gefürchtet

Tierphobie Nr. 1: Angst vor Spinnen (Arachnophonie)

Spinnen sind nützliche Tiere, die andere Insekten aus unseren Wohnräumen fern halten. Und doch macht die Spinne mit ihrem dicken Hinterleib, ihren Klauen, Scheren und acht langen Beinen so manch einem Phobiker große Angst. So kann es vorkommen, dass der Betroffene erst einmal die Räume nach Spinnen abzusuchen beginnt, bevor er diese betritt. Schließlich könnte der Achtbeiner ja nachts in die Öffnungen der Nase oder in den Mund oder das Ohr hineinkrabbeln und dort seine Brut ablegen.

Vor allem sind Spinnen nun mal leise Zeitgenossen, sodass man sie nicht kommen hört. Das sorgt für zusätzlichen Frust. Die Angst vor Bissen oder die Vorstellung, dass sie nachts auf einem herumkrabbeln könnten, löst Panik und Schrecken bei Betroffenen aus. Dabei reichen manchmal sogar einfache Bilder von Spinnen aus, um bei jemandem, der unter Arachnophobie leidet, Gefühle des Ekels und des Abscheus zu erzeugen.

Tierphobie Nr. 2: Angst vor Katzen (Aelurophobie)

Samtweiche Pfoten, seidiges Fell, kluge, wachsame Augen und geschickte, sportliche Eleganz in einem wendigen und athletisch fähigen Tierkörper vereint. So oder so ähnlich kann man Katzen durchaus beschreiben. Sie sind beliebte Haustiere, die man aufgrund ihres weichen Fells gerne streicheln mag und die im Gegensatz zu anderen Tieren ohne wirklich großen Aufwand zu halten sind. Menschen, die unter Aelurophobie leiden, meiden Katzen und empfinden sie als hinterhältig und unberechenbar. Betroffene können Panikattacken entwickeln oder beginnen zu schwitzen oder zu zittern. Der Puls ist beschleunigt und das Herz rast. Ihnen jagt regelrecht ein Schauer über den Rücken, die Befürchtung, eine Katze könne sie angreifen, ist ständig da.

Schließlich könnten Katzen ja beißen und kratzen, wenn sie sich bedroht fühlen oder wenn ihre Laune es für richtig hält. Hatte der Betroffene in jungen Jahren schlechte Erfahrungen mit Katzen, so ist eine Phobie möglicherweise traumatischbedingt im Gehirn verankert.

Tierphobie Nr. 3: Angst vor Hühnern (Alektorophobie)

Die Angst vor Hühnern mag auf den ersten Blick kurios erscheinen, doch bereits der Anblick von Hühnern kann Alektoro-Phobiker die Federn zu Berge steigen lassen! Bauernhöfe, Hühnerställe oder Zoos sind damit No-Go-Areas und daher nicht unbedingt auf der Liste der schönsten Orte für Menschen mit einer Alektorophobie. Immerhin könnten Hühner dem Betroffenen die Finger blutig picken oder den Alektoro-Phobiker panisch flatternd verfolgen. Die für den Phobiker unkontrolliert erscheinenden Bewegungen von Hühnern und Hähnen können zur Panik führen.

Tierphobie Nr. 4: Angst vor Fröschen (Batrachophobie)

Frösche sind flinke, grüne Zeitgenossen, die außerdem glitschig und sprunghaft sind und so manchen Betroffenen in Angst und Schrecken versetzen können. Weite Sprünge sind für den Frosch kein Problem, denn im Gegensatz zur Kröte, springen Frösche deutlicher höher und weiter. Für Batrachophobiker ist der Anblick von Fröschen mit ihrer feuchten und glitschigen Oberfläche und dem drahtigen Körper ein Angstkriterium. Die kullernden und knopfartigen Augen starren die Betroffenen förmlich an. Gerade bei regnerischem Wetter, wenn die Frösche sich vermehrt zeigen lassen und sich wohl fühlen, sind Batrachophobiker besonders wachsam und versuchen den Aufenthalt im Freien zu vermeiden.

Tierphobie Nr. 5: Angst vor Bienen (Apiphobie)

Nur der Schatten eines Insekts reicht bei Apiphobikern schon aus, um den Fluchtmodus zu aktivieren. Schließlich könnte das Insekt eine Biene sein, die wild drauf losstechen könnte. Die Panik vor Bienen und ähnlichen Insekten ist groß und unter Apiphobie leidende Menschen sind wachsam, wenn sie in der freien Natur sind. Wenn Sichtkontakt mit einer Biene herrscht, dann rennen Betroffene weg, um sich möglichst schnell vom Ort des Grauens zu entfernen. Still sitzen bleiben ist da nicht möglich.

Menschen mit dieser Phobie schließen ihre Türen und Fenster im Haus und in der Wohnung vorsorglich, damit erst keine Biene auf dumme Ideen kommt. Im Sommer wird die Phobie besonders unangenehm, da die Freizeit darunter leiden kann. Ob es nun wunderschöne Parks sind oder der heimische Garten, der Eisverkäufer nebenan oder ein Freizeitpark mit unzähligen Attraktionen, das Sommerfest oder ein gedeckter Tisch im Freien – diese Orte werden gerne gemieden. Das gemütliche Frühstück mit der Familie auf der Terrasse könnte ja schließlich ebenfalls von Bienen aufgesucht werden. Wer unter dieser Phobie leidet, umgeht sogar Mülleimer, mit der Angst, dass sich dort Bienen tummeln könnten.

Die Panik vor aus dem Nichts erscheinenden Bienen ist ein ständiger Begleiter, bei Sichtkontakt werden schnell die Knie weich, das Herz beginnt zu rasen und Schweißausbrüche sind die Folge. Apiphobiker sind dann auf Flucht programmiert.

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