Roboter-Revolution: Fluch oder Segen?

Roboter gibt es mittlerweile in allen erdenklichen und beeindruckenden Formen und Variationen. Von der freundlichen künstlichen Intelligenz mit der herzerwärmenden, weiblichen Stimme, bis hin zu humanoiden Robotern, Androiden und großen Industrierobotern, scheint im Bereich der Robotertechnologie alles möglich zu sein. Sind die technischen Meisterwerke eine Revolution der menschlichen Robotertechnologie oder ein Schritt in den Untergang der Menschheit?

Das Wort Roboter leitet sich ursprünglich vom Tschechischen robota ab und steht für Zwangsarbeit, Arbeit und Frondienst. Ein lebenslanger Dienst also, den ein Roboter erbringen muss, um dem Menschen dauerhaft die Arbeit abzunehmen. Ist das die Bestimmung eines Roboters?

Was ist ein Roboter?

Roboter sind technische Schöpfungen, Apparaturen, Gerätschaften, Humanoide oder Androiden, die Menschen die Arbeit erleichtern oder ihnen diese abnehmen sollen. Gesteuert werden diese entweder vollautomatisiert über Programme oder via Konsole/Visier/Fernsteuerung durch den Menschen selbst. In der Industrie werden sie z. B. für Schweiß- und Montagearbeiten verwendet, im Militär zum Zwecke der Aufklärung und für Verteidigungsmaßnahmen, zum Aufspüren und für risikofreie Entschärfungsmethoden. In der Medizin ermöglichen roboter-assistierte Chirurgiesysteme punktgenaue Operationen.

Bekannt sind auch Staubsaugerroboter, die mit Sensoren ausgerüstet sind und Hindernisse problemlos umfahren können. Zu diesen Servicerobotern gehören beispielsweise auch Fensterreinigungs- und Schwimmbadroboter. Außerdem gibt es noch humanoide Roboter, die der menschlichen Form nachgeahmt sind und laufen können. Sie haben Arme und Beine und können leichte Arbeiten verrichten. Die grazilste Form der Ähnlichkeit mit einem Menschen hat der Androide. Bei Androiden ist die Ähnlichkeit mit dem Menschen verblüffend. Die silikonhaltige Haut, das Blinzeln und Bewegungen des Kopfes und die Mimiken des Gesichts wirken fast authentisch.

Der Roboter als Hilfe für den Menschen

Roboter werden in zahlreichen Einsatzbereichen (z. B. Pflege, Sicherheit, Transport, Automobilindustrie) verwendet und sind in vielen Fällen günstiger als die menschliche Arbeitskraft. Der Hintergrundgedanke, dass der Roboter dem Menschen primär das Leben erleichtern soll, ist auf der einen Seite nachvollziehbar. Es gibt Befürworter der Technologie, aber auch Menschen, die sich vor einer zu intelligenten, künstlichen Intelligenz fürchten.

Im Einsatz befinden sich weltweit Roboter, die ihren selbstlosen Service für die Menschheit liefern. In Krankenhäusern kann ein kranartiger Roboter schwere Gewichte heben, um das Personal zu entlasten. Aus Japan kommen wahrlich viele dieser Innovationen, auch Androiden werden dort entwickelt, die ihre Mimik steuern können, wie normale Menschen blinzeln und auch einen Sprachassistenten einprogrammiert haben.

Viele dieser menschenähnlichen Androiden wirken erschreckend realistisch

Immer wieder tauchen kuriose Videos mit Androiden auf, die ziemlich realitisch wirken. Die besondere Haut der Androiden sieht der des Menschen ähnlich, die Silikonbeimischung lässt die Haut elastisch und weich werden. So gleicht die Haut etwa der des Menschen.

Ein sprechender Android ist nichts Außergewöhnliches mehr

Haben Sie schon mal einen menschenähnlichen Roboter gesehen, der sprechen kann und Ihnen dabei in die Augen schaut? Das alles ist keine Zukunftsmusik mehr, die ersten Androiden wirken beinahe wie reale Menschen. Hersteller von Robotern konkurrieren miteinander, um einen möglichst realistisch wirkenden Menschenroboter zu schaffen, der unterhalten, reden, Witze reißen und Informationen teilen kann.

Kann ein Roboter oder ein Android ein Bewusstsein entwickeln?

Ob ein menschenähnlicher Android seiner Existenz bewusst sein kann, ist schwer zu sagen. Dazu müsste der Roboter komplett autonom handeln, eine hochintelligente KI und eine künstliche Erinnerung besitzen, die auch auf Emotionen und Erfahrungen basiert. Mit einem freien Willen ausgestattet, einem Gewissen und einem moralischen Entscheidungsfindungsprozess könnte das in Zukunft möglich sein. Für viele Visionäre und Technikbegeisterte wird früher oder später also der ein oder andere Wunsch in Erfüllung gehen.

Ein Sicherheits-Roboter als Wächter? Manchmal günstiger als ein Mensch

Auch im Security-Bereich können Roboter als Wächter eingesetzt werden, um unbefugte Personen zu vertreiben. Es gibt sogar schon einige Firmen, die Roboter einsetzen. Diese Roboter, die etwa 1.60 m groß sind und auf bis zu 5 km/h beschleunigen können, sind ein Beispiel für einen Sicherheitsroboter. Mit Kameras ausgestattet kann das Videomaterial bequem von einem Menschen vor Ort angeschaut werden, um zu reagieren, wenn ungewünschtes Personal sich Zutritt zum Firmengelände verschaffen will oder für Ärger sorgt.

Pflegeroboter sind eine Entlastung für das Personal

Gerade im Pflegebereich, in dem Menschen häufig von Punkt A nach B und wieder zurück befördert werden müssen, ist es sinnvoll, Roboter zur Hilfe zu haben, die den Transport (Heben, Fahren usw.) erleichtern können. Zukünftig könnte es auch sein, dass menschenähnliche Roboter sich mit den älteren Damen und Herren vor Ort unterhalten können.

Mit Internet und Kamera ausgerüstet und dem Zugriff auf das Netz könnten sich alte Menschen dann nach aktuellen Nachrichten informieren oder Unterhaltungen mit einem Androiden oder humanoiden Roboter führen.

Untersuchungsroboter erreichen Orte, die für Menschen zu gefährlich sind

Es gibt Orte auf dieser Welt, die sind für den Menschen einfach nur schwer zugänglich, oder sogar gefährlich. Dafür sind Untersuchungsroboter hervorragend geeignet, die sich in engsten Räumen fortbewegen und Hindernisse überqueren können. Eingesetzt werden können diese im Meer, in Höhlen, in schwindelerregenden Höhen, Bergen und in vielen weiteren, schwer passierbaren Bereichen. Auch auf fremden Planetenerkundungen können Untersuchungsroboter Gesteinsproben entnehmen, Gegenstände einsammeln und viele weitere Auswertungen vornehmen.

Was sind Cyborgs?

Cyborgs sind im Prinzip Mischwesen aus Mensch und Maschine. Das bedeutet, dass ein Cyborg an sich eine biologische Lebensform ist, ein Mensch, der jedoch teilweise mit maschinellen Komponenten (Gelenke, Arme, Beine, Augen usw.), technischen Optimierungen oder besonderen Robotik-Fähigkeiten modiziert wurde.

Ein Cyborg ist also ein Mensch, dessen Körper z. B. durch Implantate, künstliche Gliedmaßen (mechanische Arme und Beine) oder Prothesen verändert wurde. Wenn ein biologischer Organismus mit technischen Elementen erweitert wird, dann kann dieser Mensch auch verbesserte Fähigkeiten oder übermenschliche Kräfte erlangen.

Quelle: Wikipedia.org, wissen.de

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Bildquelle: dric/pixabay.com

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